Ferien in Kappadokien 

Wir bestaunen die Formationen dieses Naturphänomens von hoch oben, von weit unten und sind immer wieder mitten drin! 

In Kappadokien stellen wir unsere Räder unter Dach und erkundigen die Umgebung größtenteils zu Fuss. Schon verrückt, normalerweise fahren wir den ganzen Tag Velo,  und legen daher relativ wenig Km gehend zurück - hier wandern wir den ganzen Tag und haben am nächsten Morgen tatsächlich Muskelkater! Am Anfang unserer Reise haben wir in größeren Städten jeweils noch nach Laufveranstaltungen Ausschau gehalten, nun wissen wir dass ein Lauf unsere Muskeln stark quälen würde. Und je weiter östlich wir reisen, umso ungewöhnlicher sind uns bekannte Volksläufe, da belassen wir es gerne beim Wandern und Velofahren. 


In Kappadokien wählen wir als Transportmittel auch mal einen Kleinbus oder sogar einen Heissluftballon! Für uns beide ist es die erste Fahrt und wir stellen den Wecker gerne auf 04.00 Uhr,  denn an diesem Morgen dürfen wir den Sonnenaufgang hoch über den Tälern von Kappadokien miterleben. Bei bester Wetterlage sind wir glücklich über dieses wunderbare Erlebnis! 

Wir sehen von oben die verschiedenen Valleys: Love Valley, Rose Valley, Pigeon Valley und wie sie alle heissen.

In den folgenden Tagen nehmen wir den Muskelkater gerne in Kauf um diese aus nächster Nähe zu bestaunen. Unsere Wanderungen führen uns auf verschlungenen und nicht klar signalisierten Wegen mitten durch diese einzigartige Kulisse. Da die Veranstalter lieber geführte Reitausflüge und Touren mit Roller oder ATV verkaufen ist eine brauchbare und zuverlässige Wanderkarte nämlich nicht aufzutreiben... Eine Tour buchen wir dann doch auch noch, diese bringt uns unter anderem in eine von über 30 unterirdischen Städte. Bis zu 50 Meter steigen wir in die Tiefe um dort in einem Labyrinth von Gängen und Höhlen zu landen. Gerne folgen wir unserem Guide um uns nicht zu verirren!

So genießen wir unsere Ferientage in vollen Zügen und gönnen uns auch ein schönes Hotel. In den Restaurants essen wir lokale Spezialitäten wie beispielsweise ein Gericht, das im Tontopf serviert wird, welcher dann am Tisch zerschlagen wird. Zum Essen trinken wir auch wieder einmal Wein, dieser ist sonst im muslimischen Land meist schwierig aufzutreiben doch im touristischen Kappadokien auf jeder Getränkekarte zu finden. Denn im östlichen Nachbarland ist der Alkohol dann definitiv tabu - in den nächsten zwei Wochen geht es aus Sicherheitsgründen auch unseren Appenzeller an den Kragen! 

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Kommentare: 1
  • #1

    (Freitag, 19 Juni 2015 11:17)

    halllo ihr 2
    dann wird's bald ganz ernst: Ohne ein Bierchen nach Zielankunft auskommen! olala, viel Glück... Geniesst die Tour und vielen Dank für Eure Berichte und Fotos, welche ich immer gerne lese.
    Liebe Grüsse